Rubrik: Presse - TVG Pulheim und die Medien

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Gerd Straeten
Tierversuchsgegner Pulheim e.V.
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0 22 71 - 99 11 37
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Presse: Tierfang und Haustierdiebstahl


Tierfang: Artikel Kölner Stadtanzeiger

Quelle Kölner Stadtanzeiger: Tierfänger mit üblen Tricks, 08.01.2003

Pulheim-Brauweiler - Sie geben sich als Sammler für wohltätige Zwecke aus. Doch oft verbergen sich dahinter Tierfänger. Gerd Straeten, Vorsitzender des Vereins "Tierversuchsgegner Pulheim", warnt Tierhalter: "Wer seine Katze oder seinen Hund vermisst, sollte spätestens drei Wochen nach dem Verschwinden Anzeige gegen Unbekannt wegen Diebstahls erstatten. "Im Zusammenhang mit dem spurlosen Verschwinden von unzähligen Katzen und Hunden stehen offenbar Behälter, die als Altkleider- und Schuhsammelkisten getarnt wurden.

Die Fremden würden weiße und farbige Kunststoffbehälter mit auffälligen Löchern in ruhig gelegenen Wohnsiedlungen, Sackgassen sowie Seiten- und Spielstraßen in der Nähe von Wohnungstüren und Eingangswegen aufstellen: "Meistens werden diese Straßen vorher von harmlos aussehenden Spaziergängern ausgekundschaftet." Die Tierdiebe arbeiten laut Auskunft von Straeten mit Sexualstoffen, die insbesondere Katzen und Kater "rasend" machten. Die Tiere seien kaum in der Wohnung zu halten und forderten lautstark in ungewohnt aggressiver Weise, nach draußen gelassen zu werden.

Freigänger kämen dann nicht mehr ins Haus zurück. Die Täter kämen nach Beobachtungen mit Lieferfahrzeugen aus anderen Regionen. Meistens seien die Kabinenwagen hinten geschlossen oder mit abgedunkelten Scheiben versehen. Die auch der Polizei bekannten Kennzeichen seien DU (Duisburg), GL (Bergisch Gladbach) oder SU (Siegburg). Wenn diese Fahrzeuge auftauchten, liefen meistens zwei bis drei Helfer im Eilschritt neben dem Fahrzeug her, um dann die Behälter einzusammeln.


Pressemitteilung!

Tierfänger sind mit einer hinterhältigen Masche unterwegs.

Die Tierversuchsgegner Pulheim e.V. - Menschen für Tierrechte, rufen die Bevölkerung im Erftkreis und Kölner Raum zur aktiven Mithilfe auf.

Im Zusammenhang mit dem spurlosen Verschwinden von unzähligen Katzen, aber auch Hunde, stehen offensichtlich Altkleider- und Schuhesammlungen für den angeblich "guten Zweck" z.B. Obdachlosenhilfe, für Kinder oder Behinderte.

Weiße und farbige Kunststoffbehälter mit auffälligen Löchern werden in ruhig gelegenen Wohnsiedlungen, Sackgassen, Seiten- und Spielstraßen in der Nähe von Wohnungstüren und Eingangswegen aufgestellt wo anschließend Tiere verschwinden. Meist werden diese Straßen vorher ausgekundschaftet von harmlos aussehenden "Spaziergängern", die auf einen Block die Plätze an den Straßen und die Hausnummern notieren, wo später die Behälter aufgestellt
werden.

Die Tierdiebe arbeiten mit Sexuallockstoffe, die insbesondere Katzen und Kater rasend vor Sucht machen. Die Tiere sind nicht in der Wohnung zu halten und fordern lautstark in ungewohnt aggressiver Weise hinaus-gelassen-zu-werden. Freigänger kommen nicht ins Haus zurück. Den Tierfängern gelingen ihre Fangaktionen immer wieder bundesweit mit Lebendfallen, Fangschlingen und Lockstoffen, weil die Tierhalter die Zusammenhänge mit den Sammlungen einfach nicht wahr haben wollen.

Auf den ersten Blick sehen die Zettel der Altkleidersammlung seriös aus. Doch bei näherer Betrachtung stellt man fest, dass weder eine komplette, rechtmäßige Anschrift existiert noch die Postleitzahl und Telefonnummer richtig sind. Richtig scheint lediglich das Spendenkonto zu sein. In verschiedenen Ortschaften Deutschlands interessiert sich bereits die Kriminalpolizei für die "Sammel-Organisationen".

Die Täter kommen mit Lieferfahrzeugen z.B. Mercedes Sprinter, Ford Transit, Fiat Ducato, VW-Busse, überwiegend Kabinenwagen, also hinten geschlossen oder Scheiben abgedunkelt bzw. mit Stoff oder Folie verhangen oder zugeklebt. Bevorzugte Kennzeichen DU für Duisburg, GL für Bergisch Gladbach, SU für Siegburg-Troisdorf. Die Lieferwagen sind meist von Leihwagenunternehmen angemietet.

"Falls solche Auffälligkeiten beobachtet werden, sollte man uns unbedingt benachrichtigen sowie bei der nächsten Polizeidienststelle Anzeige wegen Verdachts der Tierfängerei erstatten", erklärte Gerd Straeten, Vorsitzender der Tierschutz-Organisation. Wichtig sei dabei das Kennzeichen, Farbe, Autotyp und die Personenbeschreibung zu notieren.

"Die Polizei ist gehalten, diese Anzeige nicht nur entgegenzunehmen sondern auch weiterzuermitteln. Sie muss den Halter des Fahrzeuges ermitteln, sie muss den Mieter des Fahrzeuges ermitteln, sie muss feststellen, ob die beim Vermieter hinterlegte Anschrift des Mieters stimmt oder erdichtet ist", so Straeten. "Falls solche Fahrzeuge beim Austeilen der Behälter gesehen werden - meist laufen zwei bis drei Helfer im Eilschritt und der Fahrer bleibt am Steuer und lenkt das Fahrzeug schrittweise - wäre es sehr wichtig die Leute laut anzusprechen, so dass es jeder hören muss. Man sollte die Aufstellung sowie das Einsammeln der Behälter verweigern und laut rufen, die Polizei wäre schon informiert und auf dem Weg. Wenn die Behälter stehen bleiben, die Helfer schnell ins Fahrzeug springen und abhauen, dann waren es Leute, die nichts gutes im Schilde führen!"

Zur Zeit der Altkleidersammlung sind in einem kleinen Ort im Oberbergischen Kreis binnen einer einzigen Nacht 40 (!) Katzen spurlos verschwunden! Die Dunkelziffer von herrenlosen, frei lebenden Katzen dürfte die Anzahl noch übertreffen, weiß der Tierschützer zu berichten. Wer seinen vermissten Hund oder seine Katze trotz intensiver Suche nicht wieder findet, sollte spätestens nach drei Wochen wegen Verdacht des Diebstahls gegen Unbekannt Anzeige erstatten. Vordrucke und weitere Informationen gibt es hier

Die Tierschützer sammeln auch Futter für die Betreuung von herrenlosen, frei lebenden Katzen. Futterspenden nimmt die Firma Freßnapf entgegen.


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