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TVG Pulheim: Tier-Info März 2004

TIER-INFO Übersicht

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Erfreulich

Schöner Erfolg: Bericht von der verletzten Fundkatze Findie

Erinnert Ihr Euch noch an die verletzte Fundkatze Findie? Heidi aus Wilhelmshafen hatte sie schwer verletzt und von Hunger sehr geschwächt auf einem Firmengelände eingefangen und tierärztlich versorgen lassen. Die eitrige große Wunde, die fast den gesamten schmalen Rücken bedeckte, rührte offenbar von Hundebissen her und musste von einer Tierärztin genäht werden. Heidi und ihr Mann beschlossen: "Wo acht Katzen satt werden, kann auch eine weitere Katze mit durchgefüttert werden!" Wir danken den beiden Tierfreunden sehr herzlich für ihr Engagement.

Hier nun Heidi´s Bericht:

Hallo an alle, die den Bericht über meine "Dickwurst"-Findie verfolgt haben.

Aufgerüttelt durch einige Mails habe ich einen Termin bei der TÄ gemacht, die Findie als erste (ihr Rettungstag am 31.07.2003) gesehen und behandelt hatte. In der Praxis, in der ich Stammgast mit meinen Pfotis bin, sind 3 Tierärztinnen! Nun muss ich mal der Reihe nach berichten: Als ich Findie im Korb auf den Tisch stellte, rief die TÄ laut: Bringen sie mir eine neue Katze, oder soll das Findie sein? Sie war so begeistert, konnte sich gar nicht richtig beruhigen und fragte immer wieder, wie haben Sie es geschafft, dass Findie so zutraulich und lieb ist? Also, die TÄ war ganz aus dem Häuschen und bekam den Mund vor freudiger Überraschung nicht mehr zu, lol. Sie war auch zunächst einmal überrascht, als ich ihr den Grund des Kommens erklärte. So wurde Findie zunächst einmal gewogen: 6 kg... Idealgewicht wären 4,5 kg. Organisch ist sie völlig in Ordnung... keine Beanstandungen. Wegen des Gewichts sagte sie mir ebenfalls, dass Findie halt Nachholbedürfnis hatte und wegen des vielen Hungerleidens alles frisst, was ihr in den Weg kommt. Allerdings fand sie das Gewicht nicht gerade besorgniserregend... nur dürfe es nicht mehr werden.

Übrigens, als Findie zu uns kam, wog sie 3 kg! Wir sind jetzt übereingekommen, dass ich das Fresserchen reduziere (um eine wirkliche Diät zu machen, dürfte Findie nur 130 g (!, wisst ihr, wie viel das ist?) am Tage an Nassfutter haben. Es gibt auch ein neues Diät- Nassfutter von Hills, das ich im Notfall, wenn ich meine, sie muss tatsächlich mehr abnehmen, ihr immer noch geben kann. Es ist ein neues Futter, die Katzen sollen es mögen und es ist mit allen Zusatzstoffen angereichert. Wenn ich jetzt ihr Futter reduziere, muss ich keine Bedenken haben wegen der ganzen Mineralien usw., die eine Katze am Tage braucht.

Die TÄ sagte mir, dass die guten Tierfutter alle im Grunde mit den Zusatzstoffen "überversorgt" sind, so dass kein Mangel entsteht, wenn man etwas weniger gibt. Wir sind jetzt so verblieben, dass ich gezielt auf das Futter achte und sie vor allem jetzt häufiger (wenn es das Wetter erlaubt) nach draußen lasse und halt durch den Garten scheuche... lol.

Wenn das Wetter dann besser ist und ich auch mich viel im Garten aufhalte, kann sie soviel in der Küche betteln wie sie will... grins, ich bin ja nicht da.
Ach ja und dann soll ich ihr jeden Tag 1/4 Kapsel L-Carnithin über das Fressen streuen, das regt die Fettverbrennung an und wird auch bei Menschen gegeben, die abnehmen möchten. Es ist in jedem Zoofachgeschäft erhältlich. Also, ich muss Montag los und es besorgen. Ich berichtete auch, dass Findie leicht aggressiv wird und mir ins Bein beißt, wenn sie kein Futter bekommt.

Da konnte sie mir berichten, dass sie selbst einen 13 Jahre alten Kater mit Übergewicht hat. Wenn sie das Futter reduziert, wird er so aggressiv, er geht die "Wände" hoch, beißt die andere Katze, den Hund und sie auch. Also, ein ganz normales Verhalten... grins? Auf jeden Fall war die TÄ begeistert, meinte, dass ich das mit der Fellwurst auch hinbekomme und fragte leise an, ob ich dann mal wieder mit Findie vorbeikomme, damit sie ihre Entwicklung sehen kann. Sie hätte damals, als ich Findie am 31.07.2003 zu ihr brachte, keinen Pfifferling für sie gegeben, mochte es mir aber nicht so direkt sagen, weil sie meine Hoffnung und meine Liebe zu dem Tier in meinen Augen gesehen hatte.

Fazit: Es war gut, dass ich diesen TA-Besuch gemacht habe. Danke noch mal an alle, die mir geschrieben haben. Liebe Grüße von Heidi mit Findie

Sorgen-
Kinder

Möhrchen vom Abtei-Park wurde von einem Hund gebissen.

In den letzten Tagen fiel mir auf, dass Möhrchen nur sehr langsam und etwas schwerfällig zum Fütterungsplatz daher kam. Das nasse und kalte Wetter schien ihre an Arthrose erkrankten Gelenke abermals Schmerzen zu bereiten. So, wie zu jeder kalten Jahreszeit.

Wie alt die schwarze Katze mit dem kleinen weißen Lätzchen und den weißen Pfötchen ist, kann man nur vage schätzen. Sicher ist lediglich, dass ich sie bereits seit mehr als fünfzehn Jahren im Park betreue.  Ihr Unterschlupf und Ruheplatz im Abtei-Park ist trocken und vor jeder Witterung geschützt.

Aber ihr hohes Alter und die Arthrose, die ihr schon seit Jahren zu schaffen macht, verhindern, dass sie bei Gefahr schnell davon laufen kann. Dies scheint auch der Grund für ihre Verletzung an der Schwanzwurzel zu sein, die ich bei näherer Betrachtung entdeckte. Möhrchen wurde offensichtlich von einem Hund gejagt und gebissen.

„Hundebiss“, lautete nun auch die Diagnose des Tierarztes. Sie hat gespuckt und gefaucht wie ein Tiger, als wir sie aus ihrem Transportkorb heraus nahmen. Trotzdem ließ sie sich alle Untersuchungen und die Behandlung ihrer Wunde brav gefallen. Sie schnurrte sogar.

Zum Glück ist die Verletzung nicht so schlimm wie es im ersten Augenblick schien. Gegen ihre Gelenkschmerzen erhält sie Medikamente, die ich ihr unter das Futter mische, und mit einer Emulsion betupfe ich während sie isst ihre Wunde. Trudi Straeten

Erfreulich

Unsere Patenkinder - Der übermütige Oschi

Seit wir die Wildlinge im Abtei-Park offiziell betreuen dürfen, scheinen dies auch unsere Schützlinge ganz deutlich zu spüren. Jedenfalls sind sie bei schlechtem Wetter – wenn keine oder nur wenige Menschen im Park unterwegs sind – besonders zutraulich und zeitweise geradezu übermütig.

Bild: Oschi hat seit kurzer Zeit eine Patin, aber es warten noch weitere Wildlinge auf ihre Paten und auf Futterspenden.

Erst gestern erlebte ich folgende schöne Begebenheit:
Soeben hatte ich den letzten Futterplatz am Maulbeerbaum verlassen. Alle Katzen waren versorgt und ich trat den Heimweg an. Bevor ich die Kastanien-Allee des Parks erreichte zog ich die Kapuze tiefer ins Gesicht. Innerlich schimpfte ich auf das Wetter des zu Ende gehenden grauen Tages. Schneeregen, Nässe und Kälte stimmten mich ein wenig missmutig. Plötzlich sprang ein Schatten hinter dem ersten Kastanienbaum hervor; direkt vor meine Füße. Sehr erschrocken stieß ich ein leises „Huch!“ aus und blieb wie angewurzelt stehen. Dann erkannte ich den Kater Oschi, der übermütig wie ein kleiner Ziegenbock springend vor mir her lief. „Du kleiner Schlingel!“ lachte ich und beobachtete, wie er rechts hinter die Kastanien lief.

Doch er hatte offensichtlich große Freude an diesem „Verstecken-Erschrecken-Spiel“, denn er kehrte um und versteckte sich hinter dem nächsten Baum, den ich gleich passieren würde. Also wollte ich ihn nicht enttäuschen und ging wie gewohnt weiter. Tatsächlich wiederholte der schwarz-weiße Kater seinen „unerhofften“ Sprung aus seinem „Versteck“ hinter der Kastanie direkt vor meine Füße. Ich tat erschreckt und rief wieder: „Huch!“. Abermals lief er geradezu ausgelassen bockspringend vor mir her, kehrte hinter den Bäumen zurück um sich noch einmal hinter einer der Kastanien zu verstecken. Leise näherte ich mich seinem „Versteck“ und schlich mich von hinten an ihn heran.

Ich sah wie er in geduckter Stellung und mit dem Popo wackelnd auf mich wartete, um seinen „Angriff“ erneut zu starten. Aber bevor ich nahe genug an ihn heran gekommen war, hatte er mich bemerkt und lief davon. Ich dachte schon, dass er nun enttäuscht weg bleiben würde, doch hinter dem nächsten Baum, den ich passierte, sprang er schon wieder blitzschnell hervor.
Lebensfreude pur! Dieses Spiel schien ihm keineswegs langweilig zu werden, denn er geleitete mich auf diese Weise spielerisch bis zum Ausgang des Parks.

Bevor ich den Park verließ erhielt Oschi noch ein paar Streicheleinheiten und Leckerchen. Dann ging er zufrieden zum Schlaf- und Fütterungshäuschen. Sicher würde er sich nun von den „Strapazen“ erholen wollen.

Trudi Straeten

TIER-INFO

Bild: „Hmmm! Joghurtcreme!“ Da kann Park-Kater Timmy es nicht abwarten und muss schon mal naschen.


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